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Zum aktuellen Stand der Fliegerhorst-Konversion in Fürstenfeldbruck
Nach dem Austausch zwischen der Stadt Fürstenfeldbruck und dem Bundesministerium der Verteidigung am 8. September 2025 stand fest: Die bisher geplante Umwandlung des Fliegerhorsts wird nicht wie bisher gedacht stattfinden. Auslöser hierfür ist die veränderte sicherheitspolitische Lage. Das Ministerium hat seine Strategie für die Nutzung von Standorten angepasst und prüft sämtliche militärischen Flächen in Deutschland – auch bereits entwidmete – erneut.
Konkret bedeutet dies für Fürstenfeldbruck: Der ursprünglich für 2030 vorgesehene vollständige Abzug der Bundeswehr vom Fliegerhorst wird nicht weiterverfolgt. Die Bundeswehr prüft derzeit, ob und in welchem Umfang das Gelände zukünftig weiter militärisch genutzt wird. Bereits ab Januar 2026 sollen Teile des nach Roth verlegten Offizier-Lehrgangs wieder in Fürstenfeldbruck untergebracht werden.
Gleichzeitig hat das Bundesministerium in Aussicht gestellt, dass die Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen eines Standortdialogs ihre Flächenbedarfe anmelden können wird. Es besteht somit die grundsätzliche Möglichkeit, dass Teilflächen des Areals freigegeben werden – Zeitpunkt und Umfang einer möglichen Freigabe sind derzeit jedoch offen.
Oberbürgermeister Christian Götz betont hierbei: „Die sicherheitspolitischen Entwicklungen machen auch vor Fürstenfeldbruck nicht halt. Wir nehmen diese Situation ernst. Nun gilt es, unsere Bedarfe klar zu formulieren, um für unsere Stadt im Dialog mit Bund und Land die bestmögliche Lösung zu erreichen.“
Anpassung der Rahmenplanung
Um bestmöglich auf den bis zuletzt geplanten Abzug der Bundeswehr vorbereitet zu sein, hat die Stadt Fürstenfeldbruck in den vergangenen Jahren bereits finanzielle und personelle Ressourcen in die Konversions-Planungen investiert. So wurde bereits an der Rahmenplanung für das Gelände gearbeitet als die neuen Entwicklungen kommuniziert wurden. Aufgrund der neuen Situation wird diese nicht fortgeführt. Einige Arbeitsschritte, wie etwa detaillierte Verkehrsplanungen, sind bereits gestoppt worden. Vorrang hat jetzt, die städtischen Bedarfe sorgfältig zu erarbeiten und diese konstruktiv in den anstehenden Dialog mit Bund und Land einzubringen.Mit der Aufgabe der militärischen Nutzung im “Fursty” geht voraussichtlich im Jahr 2030 nicht nur eine nahezu 80-jährige Fliegertradition, sondern eine ebenso lange gemeinsame Geschichte des Standortes und der Stadt Fürstenfeldbruck zu Ende.
Auf dieser Website finden Sie nähere Informationen – zum Fliegerhorst, seiner Geschichte und den Planungen und Veranstaltungen des Konversionsprojektes.