Veranstaltungen im Rahmen des Konversionsprojekts
Podiumsdiskussion mit den Planern!
- Am 13. Mai um 18 Uhr im Veranstaltungsforum Fürstenfeld (Kleiner Saal, Einlass ab 17 Uhr) oder auf der Seite https://www.zukunft-fliegerhorst.de.
- Die Planer des Siegerentwurfs vom Kopenhagener Büro Adept werden ihre Entwürfe persönlich vorstellen. Darauf folgt eine Podiumsdiskussion mit den Wissenschaftlern Sophie Wolfrum (TU München, Städtebau und Regionalplanung), Alain Thierstein (TU München, Raumentwicklung) sowie Oberbürgermeister Christian Götz.
Seien Sie dabei!
Jetzt wird es konkret! Die Entwürfe sind da!
Die 2. Runde der Bürgerbeteiligung beginnt:
Info-Markt in der Tenne des Veranstaltungsforums
- Am Freitag, den 29. September 2023 von 17 Uhr bis 20 Uhr haben Sie die Möglichkeit, in der Tenne des Veranstaltungsforums einen Info-Markt zu besuchen. Im Herbst 2022 haben Sie Ihre Vorstellung und Wünsche geäußert, diese wurden in die Aufgabenstellung des Wettbewerbs mit aufgenommen. Insgesamt 19 Planer-Teams haben die anspruchsvolle Herausforderung angenommen und Entwürfe für die zukünftige Entwicklung auf dem Fliegerhorst erarbeitet. Ein Preisgericht hat nun die fünf besten Arbeiten ausgewählt, die in die nächste Runde des Wettbewerbs kommen. Auf dem Info-Markt stellen wir alle Entwürfe vor – beteiligen Sie sich dort mit Ihren Ideen und Anregungen am Konversionsprozess! Wir hoffen auf eine rege Diskussion sowie viele konstruktive Beiträge.
Wettbewerbs-Ausstellung
- Im Stadtlabor, Pucher Straße 6a, täglich geöffnet vom 02. – 20. Oktober 2023 von 11 – 19 Uhr. Nadja Kripgans-Noisser, Leiterin Konversion Fliegerhorst, ist freitags 12–13 Uhr, samstags 13–15 Uhr sowie am 05. und 19. Oktober persönlich vor Ort, um Ihre Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen.
- Digital vom 13.–29.Oktober 2023:
“Die besten Fünf” – Live-Vorstellung der Entwürfe
Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den fünf Sieger-Teams:
- vor Ort am 17. Oktober 2023 von 18.30 ‑20.30 Uhr in der Cafeteria der Volkshochschule am Niederbronnerweg 5 sowie
- im Live-Chat unter www.brucker-stadtgespraeche.de am 23. Oktober 2023 von 18.30 – 20.30 Uhr.
Dialogangebote am AEZ-Markt City Point und im Center Buchenau
Kommen Sie während Ihres Einkaufs an unseren Infoständen mit uns ins Gespräch:
- am 06. Oktober von 13–16 Uhr im Eingangsbereich des City Point in der Innenstadt
- am 18. Oktober von 13–16 Uhr im Eingangsbereich des AEZ-Marktes im Center Buchenau
Ready for Take-Off: Zukunft Fliegerhorst
Die Belange der Jugend stehen bei einer eigenen Veranstaltung im Fokus:
- am 25. Oktober 2023 am Alten Schlachthof von 18.30−21.00 Uhr
Info-Markt in der Tenne des Veranstaltungsforums/Digitaler Info-Markt 2022
- Am Freitag, den 23. September 2022 von 17 Uhr bis 20 Uhr sowie am Samstag, den 24. September 2022 von 13 bis 16 Uhr haben Sie die Möglichkeit, in der Tenne des Veranstaltungsforums einen Info-Markt zu besuchen und sich dort mit Ihren Ideen und Anregungen am Konversionsprozess zu beteiligen. Es erwartet Sie eine marktähnliche Kulisse mit verschiedenen Ständen zu allen relevanten Themen und Leitlinien des Auslobungsentwurfs. Es werden Expertinnen und Experten vor Ort sein, die Erklärungen liefern und Ihre Fragen beantworten.
- Parallel dazu wird vom 23. September bis 31. Oktober 2022 ein digitaler Info-Markt stattfinden. Auch hier besteht die Möglichkeit, sich in diesem Zeitraum zu beteiligen.
Radl-Exkursionen rund um das Gelände des Fliegerhorsts
- Während einer Radl-Exkursion wird der kommende Wettbewerbsprozess für das Fliegerhorst-Areal vorgestellt und auf Fragen eingegangen. An verschiedenen Haltepunkten informieren wir Sie über die wechselvolle Geschichte des Ortes und welche Möglichkeiten sich für die Zukunft anbieten. Die Umfahrungen des Areals finden am Samstag, den 01. Oktober 2022 von 10 bis 13 Uhr und am Samstag, den 08. Oktober 2022 von 14 bis 17 Uhr statt. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich, beide Termine sind ausgebucht.
Dialogangebote am AEZ-Markt City Point und im Center Buchenau
- Sollten noch Fragen zum Städtebaulichen Wettbewerb, der Konversion oder zum Fliegerhorst allgemein offen sein, beantworten wir diese gerne an unserem mobilen Infostand in den beiden AEZ-Märkten City Point in der Brucker Innenstadt und im Center Buchenau. Kommen Sie während Ihres Einkaufs mit uns in Gespräch und bringen Sie Ihre Meinung ein.
- Sie finden uns dort jeweils samstags im Eingangsbereich des City Points am 15. Oktober 2022 von 13 bis 16 Uhr und ebenfalls im Eingangsbereich im Center Buchenau am 22. Oktober 2022 von 13 bis 16 Uhr.
Ready for Take-Off: Zukunft Fliegerhorst
- Unsere Jugend ist die Zukunft! Daher wird es am Alten Schlachthof auch eine Beteiligungsveranstaltung extra für die Jugend geben. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Trefft uns am Mittwoch, den 26. Oktober 2022 von 18 bis 20.30 Uhr.
Ausstellung im Museum Fürstenfeldbruck im Kunsthaus
Olympia 1972
29. Juli bis 23. Oktober 2022
Die Olympischen Spiele 1972, die sich 2022 zum 50. Mal jähren, haben die Region um München geprägt und verändert. Vom dem sportlichen und kulturellen Großereignis gingen starke Modernisierungsimpulse aus. Die Nachkriegszeit war nun definitiv zu Ende. Stadt und Umland wuchsen zusammen.
Für Fürstenfeldbruck hat die Olympiade von 1972 eine ganz besondere Bedeutung: Am 5. September fanden die „heiteren Spiele“ jäh mit dem Attentat auf die israelische Mannschaft ihr Ende. Auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes endete der Befreiungsversuch tragisch. Es gab 12 Opfer zu beklagen. Das dramatische Ereignis hat sich bis heute tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.
Die Ausstellung zeigt die „heiteren Spiele“ in der Region und das tragische Ende.
Nachhaltig bauen im Bestand – auch im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck?
Symposium “Graue Energie zählt!”
Am 30.09.2021 – 19:00 bis 21:45 Uhr – Veranstaltungsforum Fürstenfeld im Kloster FFB
November 2025
Neuer Erinnerungsort am authentischen Schauplatz
Auf dem Weg zu einem neuen Erinnerungsort im Alten Tower: Wissenschaftler sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten bei einem vom Landratsamt organisierten Symposium über die geplante Gedenkstätte für die Opfer des Olympia-Attentats von 1972 auf dem Fliegerhorst. Deutlich wurde, dass dort nicht nur ein Ort des Erinnerns, sondern auch der Begegnung und des Lernens entstehen soll.
Empfangen wurden die beinahe 200 Teilnehmer im Offiziersheim mit einer Projektion, die den Blick vom Alten Tower auf die beiden ausgebrannten Hubschrauber zeigte. Auf dem Flugfeld waren bei einem missglückten Befreiungsversuch neun israelische Sportler und ein deutscher Polizist ums Leben gekommen. Die Athleten waren am 5. September 1972 von palästinensischen Terroristen im olympischen Dorf als Geiseln genommen worden.
Weiterlesen
Der Landkreis Fürstenfeldbruck veranstaltet seit 1997 eine Gedenkfeier vor den Toren des Fliegerhorstes. Mit der Auflösung des Standortes bis 2019 wird aber ein Erinnerungsort am authentischen Schauplatz möglich. Wie dieser aussehen könnte, war Thema der Tagung am 25. September. Landrat Thomas Karmasin erinnerte an die zentrale Gedenkfeier zum 40. Jahrestag des Attentats, als Angehörige aus Israel erstmals an den Originalschauplatz kamen. Damals sicherte Ministerpräsident Horst Seehofer zu, dass sich der Freistaat an einem würdigen Gedenkort beteiligen werde.
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, betonte, das Gedenken gewinne mit wachsender zeitlicher Distanz an Bedeutung. Zentrale Aufgabe sei, jungen Menschen die Verbindung des Vergangenen mit ihrem Leben zu erklären. Jugendliche sollten bereits bei der Planung eingebunden werden. „Sie sind die Zukunft.“ Wichtig war ihr zudem die Kontextualisierung der Ereignisse. Einen Ort der Begegnung und des Nachdenkens, der Toleranz und Koexistenz vermittle, einen Ort des Lernens und Lehrens, wünscht sich der Generalkonsul des Staates Israel für Süddeutschland, Dan Shaham.
Bei einer Gedenkfeier in Tel Aviv habe er gespürt, welch tiefe Wunden das schreckliche Ereignis hinterlassen habe, betonte Kultusminister Ludwig Spaenle Er werde sich dafür einsetzen, dass das Projekt auf den Weg gebracht wird. Die Historikerin Angelika Schuster-Fox, die das Vorhaben vor Ort betreut, betonte, dass der Landkreis eine derartige Einrichtung finanziell nicht stemmen könne. Sie erwähnte zudem, dass die Bundeswehr den Alten Tower und das Rollfeld bereits Ende des Jahres aufgeben werde. Die Planung werde daher vordringlicher.
Mögliche Ausstellungsinhalte sprach Ferdinand Kramer vom Institut für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München an. Dargestellt werden könnten etwa Akteure und Opfer, der Wandel des Sports, die internationale Positionierung der Bundesrepublik oder der Nahostkonflikt. Auch die Auseinandersetzung mit den Tätern sollte thematisiert werden. Sonja-Maria Herzl-Förster und Marie-Luise Kreilinger von der Dokumentation Obersalzberg stellten anhand von Beispielen die Bildungsarbeit und die museumspädagogischen Angebote dieser Einrichtung vor. Nur so könne ein breites Besucherspektrum angesprochen und ein derartiger Erinnerungsort lebendig gehalten werden.
Die Historikerin und Brucker Kulturreferentin Birgitta Klemenz plädierte für eine klare Trennung in einen Dokumentations- und einen Erinnerungsort. Im Alten Tower könnte das Geschehen dargestellt werden, auf dem Flugfeld sollte dagegen eine Stätte des würdigen Gedenkens an die Opfer entstehen.
Stadtbaurat Martin Kornacher zeigte aus der Perspektive der Stadt Fürstenfeldbruck städtebauliche und denkmalpflegerische Aspekte auf. Nach dem vollständigen Abzug der Bundeswehr wird auf dem Fliegerhorst-Gelände ein neuer Teil der Stadt entstehen. Tower und Rollfeld werden in einem Wohn- und Gewerbegebiet liegen. Der Gedenkort soll sich einfügen, ohne als „Stolperstein“ wahrgenommen zu werden, so Kornacher. Wichtig ist ihm, dass rund um den Alten Tower eine Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern für die Erinnerungsstätte freigehalten wird. Laut dem Experten handele es sich dabei um die größte zusammenhängende freie Fläche im Landkreis. Wichtig sei, den Bereich in das Wegenetz einzubinden. Um den Bereich einer privatrechtlichen Nutzung zu entziehen, wäre eine Ausweisung als „Sondergebiet Erinnerungsort“ durch die Stadt denkbar. Über einen Wettbewerb, zu dem auch Vertreter aus Israel eingeladen werden sollten, könnten qualifizierte bauliche Konzepte gefunden werden.
Ein Gebäudegutachten für den ab 1936 errichteten Alten Tower hat der Architekt Ferdinand Krissmayr erstellt. Demnach hat das Gebäude seit 1972 erhebliche Veränderungen erfahren. Der Aufbau mit der Flugleitstelle wurde abgetragen, die Fenster erneuert und der Schriftzug „Fürstenfeldbruck“ entfernt. Übrig geblieben sei ein beliebiger Zweckbau. „Der Zustand von 1972 wäre für den Gedenkort von zentraler Bedeutung“, betonte Krissmayr. Dennoch wäre dort die Realisierung einer Erinnerungsstätte möglich.
Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, sprach von einem Tatort und hob hervor, dass die Außenansicht des Alten Towers wichtig sei. Denn diese Bilder vom seien Vielen im Gedächtnis geblieben. Von einer Rekonstruktion riet er jedoch ab. Für die Dokumentation regte er an, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Ausstellungsinhalte für den geplanten neuen Münchner Erinnerungsort präsentierte die Kuratorin Piritta Kleiner. Dabei wurde deutlich, dass viele mögliche Themen bereits dort aufbereitet werden.
Ausstellung zum Thema Konversion im Rathaus Fürstenfeldbruck
Ausstellung „München-Quartier beziehen“
Von Dezember 2014 bis Ende Januar 2015 war im Rathaus Fürstenfeldbruck, Hauptstraße 31, die Wanderausstellung „München- Quartier beziehen“ zu sehen.
Sie beschäftigt sich mit der Konversion von ehemals militärisch genutzten Flächen in der Stadt München seit Anfang der 1990er Jahre. Zum einen zeigt sie in kurzen Steckbriefen für mehrere Kasernengelände, wie Militärflächen zu lebendigen Stadtquartieren entwickelt werden können. Hierbei wurden unterschiedliche Planungsansätze, Mittel und Wege gewählt und Ergebnisse erzielt. Zum anderen können die Besucher an beispielhaft ausgewählten Themen sehen, welches komplexe Spektrum an Aufgabenstellungen zu bearbeiten ist und welche Chancen für die Stadtentwicklung mit einer Konversion verbunden sind.
Die Vorgehensweisen und Ergebnisse aus München lassen sich nicht analog auf Fürstenfeldbruck übertragen, da die Landeshauptstadt anders geartete Rahmenbedingungen hat und andere Ziele und Umsetzungsstrategien verfolgt. Für jede Kommune und jede Konversionsfläche müssen deshalb individuell die passenden Werkzeuge, Ziele und Strategien entwickelt werden. In ergänzenden Darstellungen werden daher die Ausgangslage, die Probleme und Risiken, die Potentiale und Handlungsfelder in Fürstenfeldbruck aufgezeigt.
1. Informationsveranstaltung für Bürger zur Konversion des Fliegerhorstes 4. März 2013
Begrüßung durch Herrn Oberbürgermeister Kellerer
Präsentationsteil durch die Akteure des Konversionsprozesses
- Bundeswehr als bisheriger Nutzer (Herr Oberst Scheibl) Konversion aus Sicht der Bundeswehr
- BImA als Grundeigentümer (Herr Hans-Peter Fehr) Rolle und Interessen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
- Stadt Fürstenfeldbruck als planungsberechtigte Kommune (Herr Stadtbaurat Kornacher) Planungs- und Entscheidungsprozesse, Ziele
- Professor Mark Michaeli, TU München Vorbereitende Untersuchungen, Darstellung Grundlagen und Kurzanalyse
Bürgerdialog
Ideen und Fragen der Bürger