• Leitlinie‑2: Städtebau

    Bei der Ent­wick­lung des Flie­ger­horsts wird ein iden­ti­täts­stif­ten­des Orts­bild gemäß aktu­el­ler Rah­men­be­din­gun­gen (Nut­zungs­mi­schung, bau­li­che Dich­te, etc.) für ein urba­nes Quar­tier geschaf­fen und ent­wi­ckelt. Auf dem Flie­ger­horst wer­den künf­tig vie­le ver­schie­de­ne Nut­zun­gen auf­ein­an­der­tref­fen. Um ein zusätz­li­ches Ver­kehrs­auf­kom­men durch die zu erwar­ten­den neu­en Ein­woh­ner und Beschäf­tig­ten zu ver­mei­den, wer­den inte­grier­te, über­ge­meind­lich abge­stimm­te Pla­nun­gen von Wohn- und Arbeits­platz ent­wi­ckelt. Die Stand­ort­ge­mein­den, der Land­kreis sowie wei­te­re Betrof­fe­ne set­zen sich von Anfang an dafür ein, das Mobi­li­täts­be­dürf­nis mög­lichst nach­hal­tig befrie­di­gen zu kön­nen. Das Ange­bot von Woh­nen und Arbei­ten sowie wei­te­rer sinn­voll ergän­zen­der Nut­zun­gen ermög­li­chen kur­ze Wege ins­be­son­de­re dadurch, dass hier gewohnt und gleich­zei­tig gear­bei­tet wer­den kann. Geschäf­te mit Arti­keln für den täg­li­chen Bedarf ver­hin­dern, dass län­ge­re Fahr­ten in Kauf genom­men wer­den müs­sen. Die bestehen­den, denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­de und prä­gnan­ten Frei­räu­me wer­den als iden­ti­täts­stif­ten­de Gebäu­de in das zu ent­wi­ckeln­de Quar­tier ein­be­zo­gen.

    Lage­spe­zi­fi­sche Orts­iden­ti­tä­ten und prä­gen­de räum­li­cher Struk­tu­ren wer­den auf ihre Qua­li­tä­ten und die All­tags­taug­lich­keit hin geprüft, ent­spre­chend erhal­ten und wei­ter­ent­wi­ckelt. Eine Ent­wick­lung auf allen Ebe­nen wird genau durch­dacht und die inter­kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit dar­an ist selbst­ver­ständ­lich.